Unser Bier

Eine kleine Info, wo und wie unser naturbelassenes, mittelalterlicher „Albstoff“ entsteht.

250 Kg  Malz und 36 saubere Druckfässer im Speicher des Gasthauses warten auf ihren Einsatz

Die Brauanlage steht in der Brauerei, ein ehemals als Bad genutzter Raum

Die Brauanlage wird mit 50 l Wasser gefüllt und auf 42 Grad aufgeheizt. Dann wird das Malzrohr eingesetzt und mit 12 Kg hellem Malz gefüllt.  Dass das Malz nicht die Pumpen verstopft und nicht anbrennt wird es mit Sieben und Filtermatten im Malzrohr gesichert.

Wenn die Temperatur erreicht ist, wird das Malzrohr abgesenkt und in programmierten Prozessschritten wird der Malzzucker aus dem Getreide ausgewaschen. Die so entstehende Würze wird etwa sechs Wochen später als unser Bier ausgeschenkt werden. Durch Zugabe von Wasser wird die Stammwürze auf ca. 10 Grad Plato eingestellt. Das ergibt dann nachher ein Alkoholgehalt von unter 5 %.  Der Grund für diesen Wert ergibt sich allein aus unserem Geschmack.

Beim Brauen wird die meiste Zeit auf die Sauberkeit und Hygiene aufgewendet. Zur Herstellung von einem Liter Bier benötigen wir ca. 5 l Wasser, und das zum Teil heiß. Die notwendige extreme Sauberkeit ist deshalb nötig, weil evt. vorhandene Bakterien 6—8 Wochen Zeit haben sich zu vermehren. Bei anderen Lebensmitteln bleiben hierzu  meist nur Stunden.  Die kleinste Verunreinigung verdirbt so  sofort das Bier. Das Bier sieht dann gut aus, hat Alkohol und Kohlensäure, schmeckt aber absolut nicht.

Die Würze wird in Mostfässern bei 10 Grad  im Keller bzw. im Sommer in Kühlschränken gelagert bis die stürmische Hauptgärung nachlässt. Nach ca. 8 Tagen ist die Vergärung so weit, dass in Druckfässer umgefüllt werden kann. Dort reift das Bier in weiteren 5—6 Wochen.. Wenn ein stabiler CO2-Druck erreicht ist, ist das Bier fertig und schmeckt am besten.

 

 

 

 

Zum Abfüllen auf Druckfässer wird das Jungbier, das schon durchaus gut schmeckt, aus dem Keller geholt.  Vorsichtshalber werden die Hähne zunächst gründlich gereinigt, dass sich keine evt. vorhandenen Bakterien einschleichen können. Die schon sauberen Druckfässer werden nochmal ausgespült (rechts) und zusätzlich mit Weingeistspray behandelt. Sicher ist sicher.

Vorbereitung der   Hefezugabe (ca.       25g/50 l)

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Malz, hochwertiges Futtermittel steht zur Abholung für Geflügel und Schafe bereit.

Nach dem Abfüllen kommt das Bier bei 4 Grad in die Kühlung und wird täglich auf Druck überprüft und ggf. eingestellt. Nach ca. 6 Wochen geht die Nachgärung zu Ende und der Druck bleibt stabil.

Jetzt wird es Zeit .Prost.

Zurück zur Startseite